Wie ich arbeite

Was passiert eigentlich bei so einem Coaching?

 

Mein Ziel ist es, Dich dabei zu begleiten herauszufinden, was Dich bei Konflikten (seien es eigene oder welche im Umfeld) ursächlich blockiert, behindert oder belastet. Es hat immer einen (früher) guten Grund, warum Du Dich in echten oder potentiellen Konflikten so verhältst, wie Du es aktuell tust. Ich unterstütze Dich dabei, neue, für Dich passende Wege zu finden; neue Wege, die an der Wurzel ansetzen und nicht an den Symptomen. Hier kann es um den privaten wie den beruflichen Kontext gehen (hierbei kann ich auch auf meine Berufserfahrung zurückgreifen). 

 

Es gibt einen Satz, der mich seit Jahren nicht loslässt:

»Man kann sich das Leben nehmen, ohne zu sterben« (Jürgen Weist)

Gemeint ist nicht der Tod. Gemeint ist das leise Abgeben: Erst die eigenen Wünsche, dann die eigene Meinung, irgendwann die eigene Stimme. Man steht weiter jeden Morgen auf, macht alles richtig, ist für alle da – und ist selbst nicht mehr vorhanden. Genau davor möchte ich Dich bewahren.

 

 

Wirst Du danach ein Streithammel sein?
Nein. Es geht nicht darum, dass Du lernst zu streiten. Es geht darum, dass Du nicht mehr jeden Konflikt auf Deine Schultern und zu Herzen nimmst, der Dir gar nicht gehört. Die meisten Menschen, mit denen ich arbeite, streiten danach nicht mehr – sie halten mehr aus, ohne kaputtzugehen. Und es geht darum, die eigenen Bedürfnisse wichtiger zu nehmen, häufiger "Nein" zu sagen, ohne dass jemand geht.

 

Wie läuft ein Coaching ab?

In der Regel wirst Du mir schildern, wie sich Deine Probleme äußern. Was Dich belastet, beschämt, worüber Du Dich bei Dir selber ärgerst, was Du Dich nicht traust auszusprechen, wovor Du Angst hast usw.

 

Ich werde dann in einem wertschätzenden Gespräch vor allem durch Fragen versuchen, Dich auf die Fährte zu Deinem eigentlichen Thema zu bringen. Ich werde Dich nicht bedrängen, Schweigen ist auch in Ordnung, Du musst nichts erzählen, was Du nicht erzählen willst.

Dein eigentliches Thema kann zum Beispiel sein, dass Du in Deinem Elternhaus (häufig auf indirekte Weise) gelernt hast, dass es besser ist nicht aufzufallen, und Du diese Prägung immer noch (häufig unbewusst) anwendest (man spricht hier von einem Glaubenssatz). 

 

Und im letzten Schritt werde ich Dir helfen, einen neuen Glaubenssatz zu finden, der zu Dir passt. Und darauf aufbauend neue Herangehensweisen. Aber ohne Auflösung der alten Prägung würdest Du mit neuen Herangehensweisen gegen Dich selber arbeiten und wahrscheinlich keine wirkliche Änderung erreichen.

 

In der Regel reichen dafür 5–6 Termine.

 

Was im Raum erzählt wird, bleibt im Raum. Und Du brauchst Dich für nichts zu schämen, Du bist nicht der erste und nicht der Einzige mit derartigen Themen (mir ging es ja auch nicht besser und vielen anderen auch).

 

 

Ein Hinweis aus Ehrlichkeit: Ich arbeite mit Dir – nicht mit den Anderen. Genau darin liegt die Kraft.

Der Streit gehört den Anderen. Dein Leiden gehört Dir.
Und genau deshalb ist es das, was sich verändern lässt – nicht weil Du daran schuld wärst, sondern weil es das Einzige ist, an das Du überhaupt herankommst. Wenn Du Deine Rolle in dieser Situation veränderst, verschwindet oft nicht nur Dein Leiden. Häufig verändert sich auch das Verhalten der Anderen.

 

Ich benutze Begriffe wie "begleiten" und "unterstützen" bewusst. Ich bin zertifizierter systemischer Coach nach den Maßstäben des Qualitätsrings Coaching und Beratung e.V. (https://qrc-verband.de). Ein elementarer Bestandteil des systemischen Coachings ist für mich folgender: Ich maße mir nicht an zu wissen, was die beste Lösung für das ist, was ich als Dein Problem zu verstehen geglaubt habe. Darüber hinaus ist oft genug das wahrgenommene Problem auch gar nicht das eigentliche Problem. Aber ich bin ein einfühlsamer Unterstützer der Prozesse, die es dem System Mensch erlauben, sich selbst zu "heilen".

 

 

Was unterscheidet ein Coaching bei mir von einem Gespräch mit einem guten Freund?

Zum einen kann ich als neutrale Person in der Regel viel unvoreingenommener an Probleme herangehen. Das, was wir besprechen, hat nichts mit einer persönlichen Beziehung zu tun und es kann deshalb auch keine gegenseitige Beeinflussung geben.

Zum anderen bin ich durch meine Ausbildung in der Lage, vor allem durch gezielte Fragen und Impulse (d.h. ich weiß, wohin ich ziele und wie ich fragen muss) Prozesse in Dir in Gang zu bringen, die zu den hinter dem wahrgenommenen Problem liegenden Fragestellungen und deren Lösung führen.

 

Eine eindringliche Bitte an dieser Stelle:

Coaching ist keine Psychotherapie und ersetzt keine Behandlung!

Solltest Du so verzweifelt sein, dass Du darüber nachdenkst, Deiner physischen Existenz ein Ende zu bereiten, wende Dich bitte umgehend an eine speziell ausgebildete Person (z.B. die Telefonseelsorge, https://www.telefonseelsorge.de/telefon/ oder den ärztlichen Notdienst).

Für vertrauliches, unverbindliches und kostenloses Erstgespräch auf dem Medium Deiner Wahl melde Dich über das Kontaktformular oder per Email an christian.gaertner@derlebensgaertner.de.

Wenn Du das Gefühl hast, nur noch zu "funktionieren", nicht mehr zu "leben", tu etwas. Ich kann und will Dir helfen, die Blüte (die in Dir wurzelt) zum Blühen zu bringen und dem Leben in Dir wieder mehr Raum zu geben.

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